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Baukultur als Impulsgeber: Das Coppenrath Innovation Centre im Bericht „Baukultur in Niedersachsen 2025/26“

„In einer Zeit, in der Herausforderungen und Veränderungen rasant voranschreiten, ist die Baukultur ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität und Identität unserer Städte und Gemeinden“, schreibt Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies im frisch erschienenen Bericht „Baukultur in Niedersachsen 2025/26“.

Und dort ganz prominent bebildert und erläutert: das Coppenrath Innovation Centre. Der „kollaborative Charakter seiner Nutzung lässt das CIC zum Impulsgeber werden“, heißt es in der Publikation – zudem ist von einer „großartigen Symbiose aus Historie und Zukunft“ die Rede.

Das CIC entstand durch die Umnutzung des denkmalgeschützten Ringlokschuppens von 1913.
Die historische Außenhülle blieb erhalten. Im Inneren schaffen klar gesetzte Holzmodule flexible Arbeitsräume und offene Gemeinschaftsflächen. Neu und Alt bleiben bewusst ablesbar.

Initiiert von der Aloys & Brigitte Coppenrath Stiftung und der Stadt Osnabrück, wird das CIC heute u. a. vom DFKI, der Universität Osnabrück und der Hochschule Osnabrück genutzt. Der kollaborative Ansatz wirkt bis in die angrenzende Quartiersentwicklung hinein.

Warum Baukultur dabei mehr ist als Gestaltung, formuliert Reiner Nagel, Vorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, so:
„Schönheit und gute Gestaltung sind Grundbedürfnisse. Sie umzusetzen ist unsere sozibeale Verantwortung. Über 80 Prozent der Bevölkerung wünschen sich ansprechende Gestaltung – aber nur 45 Prozent erleben sie auch so. Eine ernüchternde Bilanz.“