Landtechnik der Zukunft: hoher politischer Besuch im CIC
Am 16. September 2026 waren Dr. Franziska Brantner MdB, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, und Anna Kebschull, Landrätin des Landkreises Osnabrück, gemeinsam mit Birgit Wordtmann, Kreistagsabgeordnete der Grünen, bei uns im CIC zu Gast. Im Mittelpunkt des Termins stand eine große Frage: Wie begegnen Landwirtschaft und Landtechnik den Herausforderungen der Zukunft: vom Klimawandel über den Fachkräftemangel bis zu geopolitisch unsicheren Lieferketten? Dass Antworten darauf auch bei uns im CIC entstehen, konnten die Gäste an diesem Vormittag aus erster Hand erleben.
Von der Region bis zur Autonomie
Katharina Lutermann eröffnete den Termin mit einem Einblick ins CIC und das entstehende Lok-Viertel, bevor Henning Müller und Robert Everwand vom Agrotech Valley Forum e. V. den größeren Rahmen aufspannten: Sie ordneten das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das Agrotech Valley Forum als zentrale Akteure im Agrartechnik-Ökosystem der Region ein, mit dem KI-Reallabor Agrar als einem der wichtigsten Projekte. Wie sich das in der Praxis niederschlägt, machte Michael Kreyenhagen von der Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG an den globalen Herausforderungen und aktuellen Entwicklungen der Landtechnik deutlich. Dass diese Entwicklung auf offenem, herstellerübergreifendem Datenaustausch aufbaut, zeigte Dr. Johannes Sonnen von der DKE-Data GmbH & Co. KG am Beispiel des agrirouter – der herstellerübergreifenden, webbasierten Datenaustauschplattform für die Landwirtschaft – und an der Rolle des Landkreises Osnabrück mit dem FieldLab. Den Blick nach vorn richtete schließlich Mario Porrmann von der Universität Osnabrück mit dem Forschungsprojekt RoboHub OSCAR und der Frage, wie Prozesse in der Landtechnik zunehmend autonom werden können.
Kooperation als gemeinsame Antwort
Was an diesem Vormittag schnell deutlich wurde: Hier arbeiten ganz unterschiedliche Unternehmen und Institutionen zusammen – auch Wettbewerber –, weil klar ist, dass die Zukunft der Branche in Kooperation liegt. Auch die Universität und die Hochschule Osnabrück sind eng eingebunden, sodass Forschung hier tatsächlich den Weg in die Praxis findet.
Wir danken Dr. Franziska Brantner und Anna Kebschull für ihren Besuch sowie allen, die den Vormittag mit vorbereitet und gestaltet haben. Termine wie dieser zeigen, wofür wir als CIC stehen: ein Ort, an dem Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammenkommen, um gemeinsam an einer besseren Zukunft zu arbeiten.



