Christian Wulff zu Besuch im CIC
Alt-Bundespräsident würdigt Osnabrücker Lok-Viertel als Glücksfall für Niedersachsen
Alt-Bundespräsident Christian Wulff hat in der vergangenen Woche das Lok-Viertel in Osnabrück besucht. Gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, Felix Osterheider, dem Beiratsvorsitzenden der Lokviertel Entwicklungsgesellschaft, und Lok-Viertel-Geschäftsführer Burkhard Bojazian informierte er sich über die Entwicklung des ehemaligen Bahnbetriebsareals.
Zum Auftakt führte ein kurzer Rundgang durch das Coppenrath Innovation Centre (CIC), das als Initialprojekt für die Entwicklung des rund 22 Hektar großen Quartiers gilt. Felix Osterheider stellte die Entstehung des CIC und die Perspektiven des Lok-Viertels vor. Dabei hob er hervor, dass der Anspruch, neue Wege zu gehen, sämtliche konzeptionellen Grundlagen des Projekts prägt – vom sozialen Masterplan bis zum Mobilitätskonzept. „Wir entwickeln hier nicht ausschließlich Gebäude, sondern ein Quartier, das soziale, ökologische und wirtschaftliche Anforderungen von Anfang an zusammendenkt. Dieser Innovationsanspruch zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Planungen“, sagte Osterheider.
Burkhard Bojazian erläuterte den aktuellen Projektstand und gab einen Ausblick auf die nächsten Schritte. Nach der abgeschlossenen Kampfmittelräumung sollen Anfang 2027 die Erschließungsarbeiten für die ersten Baufelder beginnen. Parallel laufen die Gespräche mit den ersten Investoren. „Nach der langjährigen Vorbereitungsphase kommen wir nun in die bauliche Umsetzung. Wenn alles wie geplant läuft, werden im dritten Quartal 2027 die ersten Parzellen baureif sein“, erklärte Bojazian.
Christian Wulff bezeichnete das Lok-Viertel als „phantastisches Projekt“. Der Stadt Osnabrück sei des mit Hilfe der Stiftung gelungen, den Knoten des jahrelangen Stillstands auf dem Areal zu lösen. „Das Lok-Viertel ist ein Glücksfall für Niedersachsen, für die Stadt selbst und die gesamte Region Osnabrück“, betonte der frühere Bundespräsident.
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter freute sich über die anerkennenden Worte. Zugleich machte sie deutlich, dass das gemeinsame Ziel weiterhin ein höheres Umsetzungstempo sei: „Das Lob von Christian Wulff bestätigt, dass wir mit dem Lok-Viertel auf dem richtigen Weg sind. Jetzt wollen wir gemeinsam noch schneller vorankommen – insbesondere, um den dringend benötigten Wohnraum zu schaffen.“
Zum Abschluss ging die Gruppe auf den Besucherbalkon am Baucontainer. Mit Blick über das Areal erläuterten die Verantwortlichen die Lage der künftigen Baufelder und die geplante Entwicklung des neuen Stadtquartiers.
Auf den Bilder zu sehen: Burkhard Bojazian, Katharina Pötter, Christian Wulff und Felix Osterheider (v.l.) vor dem Innovatorium
Auf dem Besucherbalkon des Baucontainers erläuterten die Verantwortlichen die geplante Entwicklung des Lok-Viertels
Bildnachweis: (Quelle: Hermann Pentermann)



